"Nürnberg Noir (Wanderer zwischen den Ewigkeiten)" von Una Baran

Klappentext

"Für die Unsterblichkeit der Menschen"

Seit Jahrtausenden haben es sich die Vampire der Großen Bibliothek zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der Menschheit zu bewahren. In ihren legendären Archiven, die verborgen und gehütet in den Tiefen des Uralgebirges liegen, befinden sich Schriftstücke, die bis zu den Anfängen unserer Zeitalter zurückreichen.

Isobel ist ein Vampir der Großen Bibliothek - 800 Jahre alt und Chefin des Nürnberger Kitty Kat Klubs. Sie hat ihre Ewigkeit der Arbeit als Bewahrerin gewidmet und genießt die leise aufkeimende euphorische Stimmung im Nürnberg der Nachkriegszeit. Sie traut ihren Augen und Ohren nicht, als zwei Finder des Konzils - dem Erzfeind der Vampire - in ihrer Bar auftauchen und ausgerechnet sie um Hilfe bitten. Es geht Rätselhaftes in der Stadt vor sich und Isobels Fähigkeiten sind die einzige Möglichkeit, weiteres Unheil zu verhindern.

Uralte Magie, grauenvolle Experimente an übernatürlichen Wesen und die grünen Augen eines attraktiven Finders ziehen Isobel in das größte Abenteuer ihres langen Lebens - und ihr Dämon freut sich auf die Abwechslung.


Die ersten Sätze

"Konzil auf drei Uhr!", wisperte der Dämon in mein Ohr.

 

Ich erstarrte.

 

Die meiste Zeit ignorierte ich diesen kleinen Teufel auf meiner Schulter, diese ewige Erinnerung an vergangene Schande, aber das Wort Konzil war mächtig.



Daten zum Buch

  • 522 Seiten
  • als E-Book (Kindle) und Taschenbuch erhältlich
  • Sammelband von Teil 1 - 4 der Reihe "Wanderer zwischen den Ewigkeiten"

Die Reihe "Wanderer zwischen den Ewigkeiten"

  1. "Midnight Blues" - in "Nürnberg Noir" enthalten
  2. "Be-Bop-A-Loki" - in "Nürnberg Noir" enthalten
  3. "Die Vala"- in "Nürnberg Noir" enthalten
  4. "In der Tiefe" - in "Nürnberg Noir" enthalten
  5. Titel und Erscheinungsdatum noch unbekannt



Meine Meinung

"Nürnberg Noir" ist ein Vampir-Roman, der mir sehr viel Spaß gemacht hat. Zum einen fand ich es sehr erfrischend, dass im Mittelpunkt der Geschichte eine weibliche Vampirin stand (und kein düsterer Mann) und zum anderen spielte die Geschichte in einem ungewöhnlichen Setting und zwar in Deutschland, genauer gesagt: Nürnberg, während der 50er Jahre.

 

Die Geschichte selbst ist ein Mix aus Spannung, Action, tollen Dialogen und ein wenig Liebe.

 

Die Handlung ist durchweg spannend und überrascht immer wieder mit unvorhergesehenen Wendungen. Ganz besonders gefallen haben mir die Charaktere, die glaubwürdig, mit Ecken und Kanten und sehr unterschiedlich waren. Gerade der Mix dieser unterschiedlichen Charaktere hat einen großen Reiz beim Lesen ausgemacht.

 

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und die ironische Stimme der Protagonistin Isobel dringt immer wieder durch, was mich während des Lesens oft zum Grinsen gebracht hat.

 

Leider ist die Geschichte noch nicht abgeschlossen, aber das Ende lässt einen auch nicht völlig verloren in der Luft hängen.

Zusammenfassend also eine klare Empfehlung für jeden, der gerne spannende Fantasy-Romane liest.


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