Über mich

Ich bin im Jahr 1981 im schönen Mecklenburg geboren. Als Kind unternahm ich regelmäßig Streifzüge durch die Wälder und Wiesen meiner Umgebung und träumte mich dabei selbst in spannende Geschichten.

Heute lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Söhnen auf der Insel Usedom. Ganz nah an der Ostsee, wo Wind und Wellen zu fantastischen Abenteuern inspirieren, mit denen ich noch viele Bücher füllen möchte.


– ein paar selbst geschossene Fotos von meinem wunderschönen Wohnort –


Wie ich zum Schreiben kam

Die Lust, Geschichten aufs Papier zu bringen, hatte mich bereits im Grundschulalter gepackt. Zunächst waren es nur Nacherzählungen von einzelnen Folgen der Zeichentrickserie "Die Flugbärchen kommen" – mit Illustrationen. Die ersten eigene Geschichte habe ich ebenfalls als Grundschülerin geschrieben. Es handelte sich um die Abenteuer von einem kleinen Einhorn und einem kleinem Pegasus, welche ich während der Sommerferien mit einer Freundin als Hörspiel aufgenommen habe.

 

Als Gymnasiastin schrieb ich eine Fantasy-Geschichte über ein Mädchen, das mit seinen Eltern im brasilianischen Dschungel lebt. Ich hatte auch mit einer Fortsetzung begonnen, aber entweder ist sie nie abgeschlossen worden oder zum Teil verloren gegangen. Während meiner restlichen Schulzeit folgten diverse Handlungs-Skizzen und ausformulierte Roman-Anfänge, an denen ich jedoch schnell das Interesse verlor, weil mir ständig neue, noch tollere Ideen in den Sinn kamen. Die meisten meiner unvollendeten "Werke" gehörten zum Genre Fantasy, einige aber auch zur Science-Fiction.

 

Dann begann mit dem Ende der Schulzeit ein neuer Lebensabschnitt und für einige Jahre brachte ich überhaupt keine Geschichten zu Papier. Während meines Studiums überkam mich erneut der Drang, zu schreiben, und so begann ich mit meinem Roman über eine Dunkelelbin. Erstmals wollte ich aber auch so schreiben, dass es anderen gefiel. Daher ackerte ich Schreibratgeber durch und meldete mich in einem Text-Kritik-Forum an. Durch beides habe ich viel gelernt, bekam aber mit jedem neuen Lernerfolg einen besseren Eindruck über die Dinge, die ich nicht konnte. Der Dunkelelben-Roman wurde schon bei der Entstehung fortwährend überarbeitet, weil ich dieses peinliche Geschreibsel, das ich ein halbes Jahr zuvor toll fand, einfach nicht so stehenlassen konnte.

 

Im Sommer 2007 nahm ich das erste Mal an einem Schreibwettbewerb teil. Die Autorengruppe "Drachenkinder" suchte Fantasy-Kurzgeschichten, die sich um das Thema "Menschen bzw. Kreaturen im Krieg" drehten und dabei ausdrücklich keine Helden-Geschichten waren. Die besten Einsendungen sollten in einer Anthologie veröffentlicht werden. Um zu sehen, ob mein Schreibstil ankam, habe ich mein Glück versucht. Insgesamt gab es 156 eingereichte Geschichten, von denen es 26 in die Anthologie schafften. Mein Beitrag war dabei und ich war wahnsinnig stolz. Die Anthologie kam 2008 auf den Markt, ist inzwischen aber nur noch gebraucht erhältlich. Meine Kurzgeschichte hat den klangvollen Namen "Monster" und wurde unter meinem Mädchennamen Stefanie Behm veröffentlicht.

 

Ich schrieb meine Dunkelelben-Geschichte zu Ende, was mehrere Jahre in Anspruch nahm. Eigentlich hätte ich sie anschließend überarbeiten müssen, aber nach der langen Zeit konnte ich den Roman nicht mehr sehen. Trotzdem bin ich froh, das Ganze zumindest zu einem vorläufigen Abschluss gebracht zu haben. Es ist eine Sache, sich für eine neue Idee zu begeistern und ins Schreiben zu stürzen, aber eine ganz andere, dranzubleiben, auch wenn es gerade nicht so gut läuft.

 

Nach der Dunkelelben-Geschichte begann ich meinen Mehrteiler in Schneelandschaft, von dem ich nicht einmal den ersten Teil abgeschlossen hatte, da ich während des Schreibens gemerkt habe, dass mir noch die Übung für solch ein großes Projekt fehlt. Daher habe ich mich lieber auf "Magie voller Tücken" gestürzt, was ich schließlich als mein Debüt veröffentlicht habe.

 

Lernen tue ich beim Schreiben noch immer und das wird wohl auch den Rest meines (Schreib-)Lebens so bleiben. Aber es macht mir wahnsinnig Spaß und ich möchte es nicht mehr missen.